Neckar-Odenwald-Kreis. „Das ELR-Förderprogramm ist seit über 25 Jahren ein wichtiges Instrument zur Stärkung und Weiterentwicklung unserer Kommunen im Ländlichen Raum. Ich bin stolz, dass das Förderprogramm im Neckar-Odenwald-Kreis so gut angenommen wird und wieder zahlreiche Förderanträge bewilligt werden konnten, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Peter Hauk MdL am Montag in Mosbach.

„Es freut mich ganz besonders, dass in diesem Jahr Maßnahmen in einem Volumen von knapp 3.750.000 Euro im Neckar-Odenwald-Kreis gefördert werden. Damit können neue Impulse und Projekte sowohl im privaten, kommunalen als auch im gewerblichen Bereich angestoßen werden“, so der Minister. Mit den vier Förderschwerpunkten Wohnen, Arbeiten, Grundversorgung und Gemeinschaftseinrichtungen werden zentrale Bereiche in den Blick genommen.

Der größte Förderanteil im Kreis geht mit 750 000 Euro nach Strümpfelbrunn. Dort wird die Winterhauch-Grundschule modernisiert und zum kommunalen Zentralkindergarten in Holzbauweise erweitert. Weitere 362 000 Euro fließen in den barrierefreien Umbau des Rathauses in Fahrenbach. In Zwingenberg wird die Errichtung einer Tankstelle mit E-Ladestation und Waschanlage mit rund 200 000 Euro gefördert. Gut 136 000 Euro stoßen eine Anbaumaßnahme am Kindergarten in Oberschefflenz an.

Insgesamt mehr als die Hälfte der Fördermittel entfallen auf den Förderschwerpunkt Wohnen. „Unsere Aufgabe ist es dafür zu sorgen, dass die Innenstädte und Ortskerne attraktiv und vor allem bewohnt bleiben. Mit dem neuen Förderschwerpunkt im ELR leistet das Land einen wichtigen Beitrag mehr Wohnraum im Ländlichen Raum zu schaffen, um damit auch junge Generationen auf lange Sicht auf dem halten zu können“, so der Minister.

„Die zunehmend sinkenden Zahlen im Bereich der Gastronomie sind alarmierend. Dorfgasthäuser bieten Raum für Begegnung, dies sorgt für geselligen Austausch und steigert die Attraktivität einer jeden ländlichen Ortschaft, auch im Hinblick auf Tourismus und Fremdenverkehr. Das ELR-Programm soll eine Möglichkeit sein, solche Treffpunkte in Ortschaften zu halten, beziehungsweise sie zukunftsfähig zu machen“, so der CDU-Politiker. „Ebenso sind Bäckereien, Metzgereien und weitere Handwerksbetriebe Standortfaktoren, die die Attraktivität einer Kommune mitbestimmen. Daher ist es richtig und wichtig, dass bei der Ausschreibung 2020 hierauf ein besonderes Augenmerk gelegt wurde“, so Hauk.

Die CDU-Landtagsfraktion hat sich in den Beratungen zum Doppelhaushalt 2020/2021 aktiv dafür eingesetzt, dass das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum erneut gestärkt werden kann. Mit einem Mittelaufwuchs von jeweils 15 Millionen Euro auf nunmehr

90 Millionen Euro. „Damit heben wir hervor, welche Bedeutung der ländliche Raum für uns hat“, so der CDU-Landtagsabgeordnete aus dem Neckar-Odenwald-Kreis.

Bildquelle: Orgeldinger

 

 

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